Fallstudie: Datenrettung eines RAID 5 im Promise VessRAID 1840f SAN
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Datenrettung: Promise SAN VessRAID 1840f RAID 5 mit virtuellen Maschinen

Die Wiederherstellung des RAID 5 der virtuellen Maschinen erfolgte im Rahmen unseres Business Service - die Bearbeitung war innerhalb von fünf Werktagen abgeschlossen.

11. Juli 2018 - Sebastian Evers

Ausgangssituation des Datenverlusts:

Speichermedium mit Datenverlust:

Zur Wiederherstellung spezifizierte Daten:

  • virtuelle Maschinen (VMDK) / Fileserver
  • Abitur Datensätze / Schüler Daten
  • Zeugnisse

Der freischaffende IT-Administrator einer Hamburger Bildungseinrichtung kontaktierte uns bezüglich eines ausgefallenes Promise Storage mit einem RAID 5. Bei dem RAID handelte es sich um den Datenpool, in dem nahezu alle erforderlichen Dateien gespeichert worden sind, die nun nicht mehr abrufbar waren - und das kurz vor Ende des Schuljahres.

In dem RAID 5 Verbund waren zwei Festplatten kurz nacheinander ausgefallen. Die Hot Spare Festplatte im Server war noch eingesprungen, allerdings lief das System nun nicht mehr.

Analyse, Durchführung der Datenrettung:

Das Promise Gerät wurde mitsamt aller integrierten Datenträger von unserem Kurier abgeholt und innerhalb einer Stunde in unser Hamburger Datenrettungslabor transportiert. Bei der diagnostischen Untersuchung der Festplatten im Reinraum konnte schnell festgestellt werden, dass die beiden ausgefallenen Datenträger physische Beschädigungen aufwiesen.

Diese erstreckten sich auf elektronische und auch auf mechanische Fehler. Unsere Techniker konnten die übrigen vier Toshiba Festplatten problemlos initialisieren und die Rohdaten zu 100 % extrahieren. Mit baugleichen Komponenten und speziellen Verfahren konnten die beiden defekten Festplatten temporär instand gesetzt und im Folgeschritt mehr als 99 % der Rohdaten ausgelesen werden. Das RAID 5 konnte virtuell simuliert werden.

Im Verlauf der logischen Diagnose mussten auch Fehler im Dateisystem diagnostiziert werden - eine Folge der physischen Fehler an den ferromagnetischen Datenträgeroberflächen. Unter Einsatz spezieller Verfahren konnten die VMFS Dateisysteminformationen wiederhergestellt und die virtuellen Maschinen rekonstruiert werden. Dabei stellte sich heraus, dass die virtuellen Laufwerke als SPAN konfiguriert worden sind.

Das bedeutet, dass mehrere unabhängige virtuelle Maschinen, mit unterschiedlichen Kapazitäten und Speicherorten innerhalb des Datenträger Arrays, zu einem einzigen logischen Laufwerk mit einem NTFS Dateisystem zusammen geschlossen wurden. 

Der Kunde war mit dem Ergebnis der Datenrettung zufrieden, sah sich mit der Fragmentierung des Servers sowie dem technischen Aufwand der Wiederimplementierung in das neu aufgesetzte System jedoch überfordert. Deshalb wurde ein Extrakt sämtlicher Dateninhalte auf mehreren externen Festplatten vereinbart, welches zwar zusätzlichen Zeit- und Kosteneinsatz bedeutete, aber das Wiedereinspielen der Daten auf den neuen Fileserver für den Kunden vereinfachte.

 

 

 

 

 

 

Andreas Mortensen
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