Windows 10 Update verursacht Datenverlust
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Windows 10 Update verursacht Datenverlust

Mit dem Verlust privater Daten unter Windows 10, der sich durch einen Fehler in dem Oktober Update (Version 1809) eingeschlichen hat, rückt die Notwendigkeit und Alternativlosigkeit von regelmäßigen Backups, auch im privaten Bereich, einmal mehr in den Vordergrund.

Hamburg, Stellingen - 12. Oktober 2018 - Sebastian Evers

Viele IT Fachmagazine und Administratoren-Blogs berichten derzeit über Microsofts problematisches Oktober Update für Windows 10 und Nutzer beschweren sich über verlorene private Daten.

Das Update, das eine Vielzahl an bestehenden Sicherheitslücken beheben und ausräumen sollte, hat Microsoft vorübergehend und auf unbestimmte Zeit zurück gezogen. Eine angepasste Version des Windows 10 Updates befindet sich aktuell in einem Testzyklus durch Insider. Demnach lässt sich das Update zum momentanen Zeitpunkt auch nicht über das Media Creation Tool beziehen. Wer das Update jedoch bereits herunter geladen hatte, dem wird davon abgeraten dieses zu installieren und lieber auf die angepasste Version zu warten - ein Termin für diese steht jedoch noch aus.

Allerdings haben einige Anwender das Update bereits installiert und sind somit möglicherweise bereits wissend oder unwissend Opfer von Datenverlust geworden. Ersten Anfragen zu Folge kann der Datenverlust auch auftreten, wenn die persönlichen Ordner auf einen separaten Datenträger oder ein NAS ausgelagert worden sind. Anwendern, die bedingt durch den Fehler innerhalb des Windows 10 Updates bereits Opfer von Datenverlust geworden sind, stellt Microsoft Unterstützung bei der Behebung des Datenverlust in Aussicht.

Ungewisse Risiken bei gelöschten Daten

Bezüglich der Möglichkeiten der Datenrettung dürften sich aber einige Schwierigkeiten auftun. Denn regulär ist es so, dass gelöschte Dateien vom Dateisystem erst einmal als „gelöscht“ markiert werden. Bei klassischen Magnet-Festplattenlaufwerken bedeutet das, dass für die Speicherung neuer Daten oder die Installation von Software die Bereiche mit den alten gelöschten Daten als Speicherplatz zur Verfügung stehen. Deshalb kann es bei dem ein oder anderen Anwender bereits zu spät sein, diese Daten doch noch wiederherzustellen, wenn diese nämlich bereitsüberschrieben worden sind.

Die persönlichen Ordner (Dokumente, Bilder, Musik, Videos) auf einer SSD stehen diesbezüglich aber vor weitaus gravierenderen Problemen: Der vom Betriebssystem erteilte TRIM Befehl vernichtet die laut Dateisystem „gelöscht“ markierten Bereiche auf der SSD mitunter binnen weniger Sekunden endgültig. Dadurch gewährleistet die SSD, dass bei erneuten Schreibvorgängen keine Geschwindigkeitseinbußen durch vorheriges Lesen, Löschen und Schreiben entstehen. In einem solchen Fall können durch den bloßen angeschalteten Zustand die gelöschten Daten bereits restlos und unwiederbringlich verloren gehen.

Um solche Konsequenzen bestmöglich kompensieren zu können ist eine professionelle Datensicherungsstrategie zu jedem Zeitpunkt unerlässlich.

 

Andreas Mortensen
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