Seagate MACH.2 Multi-Actuator-Technik bricht Durchsatz-Rekord
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Seagate MACH.2 Multi-Actuator-Technik bricht Durchsatz-Rekord

Die Ansprüche an Datenträgerkapazitäten sowie die zu speichernden Datenmengen wachsen stetig an. Festplattenhersteller setzt das zunehmend unter Druck, denn die Leistungsfähigkeit der Schreib-/Leseköpfe ist physikalisch begrenzt. Die Kapazität der Magnetscheiben steigt dafür immer weiter.

13. Dezember 2019 - Sebastian Evers

Seagate hat mit der MACH.2 Festplatte ein Festplatten-Laufwerk angekündigt, dass mit zwei unabhängig voneinander agierenden Sets mehrerer Schreib-/Leseköpfe effektiv doppelte Leistung ermöglichen soll. An der Entwicklung der Technologie ist unter anderem auch Microsoft-Ingenieur Aaron Oushat beteiligt.

Die im Juni 2019 von Seagate vorgestellte 16 TB Festplatte mit HAMR Technologie (Heat-Assisted Magnetic Recording) bietet im Vergleich zur hohen Kapazität keine höhere Lesegeschwindigkeit, als die hardwarebedingten, maximalen 250 MB/s. Ein SATAIII-Anschluss bietet hingegen fast das dreifache an Leistungsfähigkeit. Wenn die Seagate MACH.2-Technologie marktreif ist, dann sind auch Festplatten technisch dazu in der Lage, davon zu profitieren.


© https://blog.seagate.comb/enterprises/mach2-and-hamr-breakthrough-ocp/

Datenwiederherstellung von Seagate MACH.2 Festplatte

Insbesondere der technische Aufbau ist für uns als professioneller Datenretter hochinteressant. Immerhin ist ein Austausch defekter sowie beschädigter Schreib-/Leseeinheiten elementarer Bestandteil unserer täglichen Arbeit. Dementsprechend gespannt sind unsere Ingenieure darauf, wie komplex sich der Umbau der MACH.2 Modelle im Reinraumlabor gestalten wird. Sobald wir die Möglichkeit haben ein Modell zu erhalten, werden wir im Forschungslabor eine erste erfolgreiche Datenrettung einer MACH.2 Festplatte von Seagate mit zwei voneinander unabhängigen Schreib-/Lesekopf Schaltungen durchführen.

Konkurrenz setzt 2020 auf Mikrowellentechnik:

Western Digital MAMR Festplatten mit "Spin Torque Oscillator"

Mit Hilfe des MAMR will Western Digital bis 2025 Festplatten mit Kapazitäten bis zu 40 TB ermöglichen - nächstes Jahr sollen bereits WD Festplatten mit 20 TB möglich sein. Das bisherige Problem der Steigerung von Speicherkapazität stellte eine Verkleinerung der Schreib-/Leseeinheiten dar. Die Magnetfeldstärke der Köpfe würde zum Schreiben der Daten nicht mehr ausreichen. Western Digital nimmt sich des Problems auf zweierlei Wegen an: Durch den sogenannten Damascene-Prozess hat WD eine Möglichkeit zur Verkleinerung der Köpfe gefunden. Des Weiteren wird durch den Mikrowellensender eine Vormagnetisierung der ferromagnetischen Schicht erreicht. In Kombination soll so eine schnelle und sichere Magnetisierung der Oberfläche gewährleistet werden. Seagate setzt hingegen auf die Weiterentwicklung von HAMR.

Hohe Kapazitäten: Hohe Anforderungen an Datenrettung

Mit dem Anstieg der Speicherkapazitäten steigert sich auch das Risiko von Datenverlust. Je mehr Speicherplatz zur Verfügung steht, desto mehr Daten werden auf einem einzelnen Speichermedium abgelegt. Erleidet die Festplatte einen Defekt, dann kann unter Umständen nur noch eine Datenrettung Abhilfe leisten - vorausgesetzt es existiert absolut keine Datensicherung. Mit der immer weiter steigenden Festplattengröße erhöht sich auch der Zeit- und Materialeinsatz, welcher im Reinraumlabor für die Wiederherstellung verlorener Daten erforderlich werden kann. Je nach Ausmaß der Beschädigung ist eine Datenrettung bei derart großen Datenträgern eine tickende Zeitbombe, denn die Gefahr eines fatalen Headcrash schwebt über dem Ausleseprozess wie ein Damoklesschwert.

Sebastian Evers
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