Was bedeutet das Support-Ende für Windows 7?
In diesem Artikel finden Sie ein paar Informationen und Anhaltspunkte, was Sie bei einem Upgrade von Windows 7 auf Windows 10 beachten sollten
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Was bedeutet das Support-Ende für Windows 7?

Am 14. Januar 2020 wurde der Support für Computer mit Windows 7 überwiegend eingestellt. Windows 7 wird trotz End-of-life weiterhin funktionieren, jedoch sind gewisse Funktionen nicht mehr inkludiert: Technischer Support bei Problemen, Updates des Betriebsystems, Sicherheitsupdates, Problemlösungen sowie Bugfixes finden nicht mehr statt. Für Firmen lässt sich dieser Service 2 Jahre kostenpflichtig aufrecht erhalten.

20. Januar 2020 - Sebastian Evers

Kann man Windows 7 nach Ende des Supports weiter verwenden?

Die weitere Verwendung von Windows 7 ist nach dem Support-Ende mit erheblichen Risiken verbunden. Mit der Einstellung des Herstellersupports kann Windows 7 zwar nach wie vor weiter benutzt werden – davon ist jedoch abzuraten: Durch die ausbleibende Unterstützung ist man damit – ohne Updates und Fixes für Sicherheitslücken – einem wesentlich stärkeren Risiko des Malware-Befalls ausgesetzt. Dementsprechend empfiehlt sich ein Update auf die aktuelle Windows-Version 10 oder der Wechsel zu einem anderen aktuellen Betriebssystem, um das Risiko zu senken. 

Jedoch bringt auch das Update auf Windows 10 gewisse Probleme mit sich.

Können durch das Upgrade von Windows 7 auf Windows 10 Daten verloren gehen?

In der Vergangenheit haben sowohl das Windows 7 Update auf Windows 10 sowie die halbjährlichen Updates unter Windows 10 zu Datenverlust geführt. Aus diesem Grund empfiehlt es sich – zusätzlich zu den regulär angefertigten Backups – eine Datensicherung der Bilder und Dokumente sowie aller wichtigen Daten anzufertigen, bevor man auf Windows 10 updated.

Des Weiteren sollten die Windows 10 Sicherheitsupdates manuell ausgeführt werden, sodass vor jeder Installation eine vollständige Sicherung aller Dateien gemacht werden kann. Erst danach sollte man das Windows 10 Update installieren. Das Windows 10 Update 1809 hatte unter anderem im Oktober 2018 zu schweren Datenverlusten geführt und wurde zwischenzeitlich zurückgerufen, da dadurch alle Daten aus umgeleiteten Benutzerprofilen vernichtet wurden.

Kann bei der Installation von Windows 10 Datenverlust entstehen?

In jedem Fall sollten Daten auf dem zu formatierenden und für die Installation von Windows 10 gedachten Speichermedium vorab immer gesichert werden. Es kommt aber im Zuge der Windows 10 Installation auch immer wieder zu Datenverlust, wenn mit dem Media Creation Tool ein Installationsdatenträger erstellt werden soll.

Oftmals wird dabei der entsprechende Datenträger verwechselt oder nicht berücksichtigt, dass dieser dafür neu formatiert wird. Eine neue 32GB große Partition mit der Bezeichnung ESD-USB ist die Folge. Dadurch werden recht häufig externe Festplatten oder USB-Sticks mit wichtigen Daten unwissentlich formatiert und noch benötigte Daten überschrieben.

Können durch Windows 10 Update gelöschte Daten gerettet werden?

Gelöschte Daten lassen sich in fast allen Fällen wiederherstellen. Im Internet gibt es eine Vielzahl an kostenlosen sowie kommerziellen Programmen, die alle mehr oder weniger verlässlich eine Datenrettung ermöglichen könnten. Allerdings lassen sich nur Dateien wiederherstellen, die noch nicht überschrieben worden sind. Beispielsweise durch neue Installationen oder neu gespeicherte Dateien.

Aus dem Grund sollte man es vermeiden die Datenrettungssoftware auf dem Datenträger zu installieren, auf dem die Daten gelöscht wurden. Außerdem sollte das Ergebnis der Datenrettung niemals auf dem betroffenen Laufwerk gespeichert werden, sondern immer auf einem anderen Speichermedium oder zumindest einer anderen Partition. Denn ansonsten würden sich die als gelöscht markierten Rohdaten mit den vermeintlich geretteten Dateien rekursiv überschreiben - die Daten wären dann endgültig verloren.

Handelt es sich bei dem betroffenen Datenträger um eine SSD, dann kann eine Formatierung bedeuten, dass durch die gleichzeitige Ausführung von TRIM bereits gar keine Datenrettung mehr möglich ist.

DI (FH) Markus Häfele
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