Fallstudie: Fujitsu PRIMERGY mit RAID 5
Fallstudie zur Wiederherstellung eines RAID 5 in einem Fujitsu PRIMERGY mit vier Western Digital Festplatten.
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Datenrettung eines Windows SBS Fujitsu PRIMERGY RAID 5 Server mit MySQL

Die Wiederherstellung der MySQL Datenbanken und Projektdaten erfolgte im Rahmen unseres High Priority Service - der Fall wurde prioritär und rund um die Uhr bearbeitet.

30. Mai 2018 - Sebastian Evers

Ausgangssituation des Datenverlusts:

Speichermedium mit Datenverlust:

  • Fujitsu PRIMERGY Server (RAID 5) Small Business Server
  • vier WD Festplatten (Western Digital WD5002ABYS-50B1B0)
  • Windows Server 2008 / NTFS
  • ein LUN mit einer Partition

Zur Wiederherstellung spezifizierte Daten:

  • MySQL Datenbanken
  • dBASE (*.dbf)
  •  Projektverzeichnisse

 Das Produktivsystem auf dem RAID 5 eines Anlagenbauers für pneumatische Systeme war ausgefallen und "offline". Das Gehäuse des Fujitsu PRIMERGY Servers wurde am Abend zu Reinigungszwecken mit dem Staubsauger ausgesaugt. Nach dem Wiederzusammenbau des Servergehäuses meldete das RAID System einen Fehler.

Bei der Überprüfung des Festplattenstatus im BIOS meldete den Status von zwei der vier integrierten Western Digital Festplatten als "failed". Da wichtige Kundenprojekte, die nur auf dem Server vorhanden waren, kurz vor ihrem Abschluss standen und in wenigen Tagen präsentiert werden sollten, glich das Szenario einem Desaster. Angesichts der Brisanz der Daten und des Zeitdrucks entschied man sich für die Bearbeitung in Attingos Notfalldienst.

Analyse, Durchführung der Datenrettung:

 Der Chef des Unternehmens brachte den ausgefallenen RAID 5 Server höchstpersönlich in die Attingo Hightech-Labore. Bei der Diagnose konnte schnell festgestellt werden, dass die beiden Festplattenlaufwerke aufgrund von physischen Defekten den Dienst eingestellt hatten. Eine Festplatte ließ sich nur mit baugleichem Ersatz der Schreib-/Leseköpfe temporär instand setzen.

Die zweite Festplatte wurde, durch die auf den Datenträgeroberflächen anhaftenden Schreib-/Leseeinheiten, mechanisch blockiert. Beide HDDs wiesen zudem eine Vielzahl an defekten Sektoren auf. Mit speziellen Verfahren konnten beide Datenträger dennoch zu nahezu einhundert Prozent ausgelesen werden.

Die übrigen beiden Festplatten hatten keine physischen Beschädigungen, sodass die Rohdaten vollständig extrahiert werden konnten. Nachfolgend wurde das RAID 5 wieder aufgebaut, die Struktur wiederhergestellt und das Array virtuell simuliert. Obgleich viele defekte Sektoren vorlagen, konnte das NTFS Dateisystem vollständig rekonstruiert werden. Tests der Datenbanken und *.dbf Dateien förderten keine Fehler zutage. Anhand der übermittelten Dateilisten bewertete der Kunde die Datenwiederherstellung als rundum erfolgreich.

DI (FH) Markus Häfele
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