Zwangs-Verschlüsselung bei externen Festplatten
Laufend treffen bei uns Festplatten im Labor ein, die entweder aufgrund eines Hardwareschadens der Festplatte selbst oder am externen Gehäuse defekt sind.
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Zwangs-Verschlüsselung bei externen Festplatten

18. Juni 2011

Die Anzahl an der externen Festplatten, die ohne Eingabe eines Passwortes bereits Daten verschlüsselt ablegen, ist stark am steigen. Laufend treffen bei uns Festplatten im Labor ein, die entweder aufgrund eines Hardwareschadens der Festplatte selbst oder am externen Gehäuse defekt sind: Fatal ist hierbei, dass die Daten bereits ohne Aktivierung oder Passwortvergabe des Benutzers verschlüsselt gespeichert werden. Eine Rekonstruktion ist bei einigen Modellen nur mit der Original-Elektronik des externen Gehäuses möglich.

Die gute Nachricht: Die Daten sind trotzdem meistens rekonstruierbar. Der Aufwand ist jedoch im Vergleich zu einer unverschlüsselten Platte höher. Unverständlich für uns ist, warum der Kunde über die meist nicht gewollte Standardverschlüsselung nicht klar informiert wird.

Technische Details: Die Keys, die für eine Entschlüsselung notwendig sind, liegen abhängig von Hersteller in (mindestens) einem der folgende Bereiche: Auf Sektoren auf der Festplatte, in der Firmware der Festplatte, in der Firmware des externen Gehäuses.

DI (FH) Markus Häfele
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