Die Definition von Datenwiederherstellung
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Definition Datenrettung

Als Datenrettung, Datenwiederherstellung, Festplattenrettung oder Datenrekonstruktion bezeichnet man den Vorgang, beziehungsweise die Gesamtheit der unterschiedlichen Schritte, die zur Wiederbeschaffung verlorener Daten und Dateien erforderlich sind.

Hamburg - 28. November 2017 - Sebastian Evers

Das Erfordernis der Datenrettung

Mittlerweile werden nahezu alle Informationen digital abgelegt. Mit dem Aufkommen und Aufkeimen der Datenverarbeitung, Speicherung und Aufbereitung von Informationen in digitaler Form konnten bisher langwierige Prozesse und Abläufe optimiert und Arbeitszeiten verringert werden. Die Vorteile der Digitalisierung sind mannigfaltig und ein Ende der Entwicklung ist nicht in Sicht.

Wie immer in der Geschichte kommt keine Neuerung ohne bis dato ungeahnte Gefahrenpotenziale daher. Im Kontext der Digitalisierung und Speicherung von Daten ist dies der Datenverlust, der viele Erscheinungsbilder haben kann. Speichertechnologien vermitteln ein Gefühl der Sicherheit. Allerdings ist keine Speicherlösung 100%ig vor Ausfällen geschützt.

Es stellt sich nicht die Frage, ob das System ausfallen wird. Die Frage - die man stellen muss - lautet viel eher: Wann wird es ausfallen? Ganz gleich ob Festplatte, Solid State Drive, NAS-, Server-, Storage- oder RAID-System; alle diese Speicherlösungen werden früher oder später partiell oder vollständig ausfallen. Und dann liegt der Datenverlust vor, sofern keine Datensicherung existiert, deren Aktualität den Datenverlust kompensieren kann.

Warum Datenrettung?

Datenrettung ist aus der Not heraus geboren. Doch was verbirgt sich hinter dem Begriff, außer das es eine professionelle Spezialdienstleistung ist, die ein Nischendasein fristet? Nehmen wir einmal an, dass in einem beliebigen Szenario kein Zugriff mehr auf die gespeicherten Daten und Dateien möglich ist. Es gibt etliche Faktoren, die dafür ursächlich sein können, dass Datenverlust entsteht.

Es gibt aber auch genügend aufwändige Verfahren und Möglichkeiten, um die Folgen des Datenverlusts zu minimieren oder gar ganz zu negieren. Selbstverständlich können Präventivmaßnahmen wie Backups und Datensicherungen Datenverlust vorbeugen und sollten ausnahmslos angewendet werden. Doch wie oben bereits erwähnt ist keine Speicherlösung zu 100% ausfallsicher - Datenverlust passiert regelmäßig. Die Ausmaße von Datenverlust können zudem durchaus schwere Konsequenzen haben.

Besonderheiten der Datenrettung

Datenretter tragen mit ihrem Expertenwissen dazu bei, im Notfall - wenn Datenverlust eintritt - noch existierende Datenbestände, entgegen aller Widrigkeiten zu rekonstruieren. Dafür sind umfassende Kenntnisse über die Arbeits- und Funktionsweise der mechanischen, elektronischen und optischen Speichermedien unabdinglich. Die tiefgreifenden Kenntnisse der herstellerbedingten Unterschiede auf Hardware- und Softwareebene zählen ebenso zur Expertise eines professionellen Datenretters.

Der Facettenreichtum der Speicherung von Daten offenbart sich auch in der Menge an Softwareanwendungen, mit denen sich Datenbestände zugreifen, modifizieren und bearbeiten lassen können. Mit der aktuellen und immer weiter fortschreitenden Technologie passt sich die Datenwiederherstellung immer weiter an. Permanente Forschung und Entwicklung am Puls des Fortschritts tragen dazu bei, dass innerhalb kürzester Abstände neuartige Lösungen zur Datenrettung existieren können.

Bei neuen Errungenschaften sind aufmerksames Beobachten, intensives Studieren und Reverse Engineering im Rahmen der Forschung Kernbestandteil des Fortschritts im Bereich der Datenrettung. Durch antizipierte Maßnahmen und die Entwicklung spezialisierter Werkzeuge können langfristig universelle Lösungsansätze geschaffen sowie im Einzelfall Speziallösungen realisiert werden. So erschließen sich Maßnahmen zur temporären Instandsetzung physisch beeinträchtigter Speichermedien sowie für die Rekonstruktion von Datenbeständen, die logische Fehler aufweisen.

Die Beschädigung eines Mediums bedeutet nicht immer, dass der Speicher als Ganzes beeinträchtigt ist. Oftmals sind einzelne Bauteile oder kleinste Bereiche ausschlaggebend für die Fehlfunktion eines Datenträgers. Ganz gleich, ob es sich um einen USB-Stick, eine Festplatte oder einen Server samt RAID handelt. Der Teufel liegt in den meisten Situationen von Datenverlust im Detail und ist nur mit dem scharfen Blick des Experten auf Anhieb zu ermitteln.

Erklärung: Datenrettung & Datenwiederherstellung

Als Datenrettung, Datenwiederherstellung, Festplattenrettung oder Datenrekonstruktion bezeichnet man den Vorgang, beziehungsweise die Gesamtheit der unterschiedlichen Schritte, die zur Wiederbeschaffung verlorener Daten und Dateien erforderlich sind. Dies umfasst Instandsetzungsmaßnahmen auf der physischen sowie der logischen Ebene eines Speichermediums.

Aufgrund der physischen und chemischen Beschaffenheiten der Datenträgerkomponenten ist einem Speicher ein relativ vergänglicher Lebenszyklus vorherbestimmt. Dieser kann einige Jahre bis Jahrzehnte betragen, jedoch durch weitere Faktoren erheblich verkürzt werden. Produktionsfehler, mechanische Schäden, falsche Handhabung und Umwelteinflüsse sind nur einige Faktoren, die die Lebensdauer eines Datenträgers stark einschränken und Datenverlust verursachen können.

Die Datenrettung zielt darauf ab, jegliche Schäden zum umgehen, um Daten rekonstruieren zu können. Einzelne Vorgänge können zum Beispiel der Austausch von Schreib-/Leseköpfen oder die Nivellierung beschädigter Oberflächen bei Festplatten sein. Das Spektrum an potenziellen Maßnahmen ist immens und komplex gleichermaßen. Aus diesem Grund sollten Datenrettungen nur von professionellen Facharbeitern mit langjähriger Expertise vorgenommen werden. Je nach Fehlerbild kann der erste Versuch Daten zu retten auch der Letzte sein.

Ursachen für Datenverlust

Für Datenverlust und die Notwendigkeit einer Datenwiederherstellung kann eine Vielzahl an Ursachen verantwortlich sein:

  •  Elementarschäden, Unfälle und Naturkatastrophen: Durch Explosionen, Feuer- und Brandschäden oder Wasserschäden (Löschwasser, Überschwemmung) können Datenträger überaus schwer beschädigt werden und ihre Lesbarkeit einbüßen.
  • Verschleiß, Poduktionsfehler und Transportschäden: Kein mechanisches (Festplatte, Bandlaufwerk) oder elektronisches Gerät (SSD, Speicherkarte) ist für die Ewigkeit konzipiert und wird nach einer gewissen Laufzeit Defekte und Schäden aufweisen. Ähnlich wie man es von anderen Gebrauchsgegenständen - wie dem Auto oder der Waschmaschine - kennt.
  • Fehlerquelle Mensch, menschliches Versagen: Versehentliches Löschen von Dateien, Ausschneiden anstatt Kopieren oder das Formatieren von Festplattenlaufwerken.
  • Cyberattacken und Malware: Trojaner, Computerviren, Würmer und Ransomware, die über unsichere Internetverbindungen oder schädliche E-Mailanhänge in das Netzwerk eindringen und Daten löschen, zerstören oder verschlüsseln.

Wie kann man Daten retten und rekonstruieren?

Datenrettung hat viele Facetten. Diese reichen von einfachen Maßnahmen, die man als Anwender ergreifen kann, bis hin zu der Bearbeitung in einem professionellen Reinraumlabor:

  • Der Papierkorb des Betriebsystems: Der trivialste Vorgang der Datenrettung ist die Wiederbeschaffung der Dateien aus dem systemeigenen Papierkorb, sofern dieser noch nicht geleert wurde bzw. diese dort noch vorhanden sind. Bei hoch kapazitiven Datenformaten kann es vorkommen, dass die definierte Größe des digitalen Mülleimers nicht mehr ausreicht und die Datei direkt gelöscht wird. 
  •  Rücksicherung und Backup wiederherstellen: Datenverlust wirkt man effektiv mit einer Datensicherung entgegen. Wenn die Datenbestände fehlen oder gelöscht wurden, dann spielt man die Daten von der Sicherung wieder zurück auf das Live-System und hat im besten Fall keine Einbußen. Leider kommt es sehr oft vor, dass auch geschäftskritische Daten überhaupt nicht oder nicht regelmäßig gesichert werden bzw. die Sicherung nicht auf Bestand und Aktualität überprüft werden.
  •  Datenrettungs-Software und Freeware: Das Internet bietet eine Vielzahl an Programmen und Software-Lösungen zur Datenrettung, die entweder kostenlos zu nutzen sind oder es handelt sich um kommerzielle Software. Die kommerziellen Wiederherstellungsprogramme können bis zu einem gewissen Grad kostenlos verwendet werden. Für die eigentliche Wiederherstellung ist dann allerdings der Kauf der Software erforderlich. Grade für ungeübte Laien birgt dieser Ansatz ein erhöhtes Gefahrenpotenzial. Oftmals wird die Software auf der Systemplatte mit den gelöschten Daten installiert oder die rekonstruierten Daten werden auf den betroffenen Datenträger gespielt und überschrieben.
  • Datenrettung im professionellen Labor: Wenn nach einem Sturz der Festplatte, einer Überspannung, einem fehlerhaften Rebuild, gelöschten VMs oder Schlimmerem gar nichts mehr geht, dann müssen entsprechende Speichermeiden zu einem professionellen Datenwiederhersteller. Ein Datenrettungsexperte kann im Reinraumlabor Speichermedien (z. B. Festplatten, Magnetbänder, USB-Sticks, Speicherkarten) fachmännisch zerlegen und temporär instandsetzen, um eine Datenwiederherstellung zu ermöglichen und hat das Know-How auch komplexe logische Fehler weitestgehend zu beheben. Speziell bei brisanten und wichtigen Daten sollte dieser Schritt vor allen anderen in Betracht gezogen werden.

 

 

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